Neue Szene - Theaterverlag
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Agapanta bei den genialen Riesen

Kinder- und Jugendstück mit Songs
3 D 5 H 1 Dek mit Versatzstücken
Als ein „Erdbeben“ den schaurigen Gesang der Ameisenkönigin abrupt beendet, nutzt eine ihrer Bediensteten das allgemeine Chaos, ihr Glück bei den „genialen Riesen“ zu versuchen.
Doch da niemand Notiz von ihr nimmt, lässt sie sich mit Hilfe einer entflohenen Labormaus bei einem skurril-eitlen Professor auf Menschenmaß vergrößern. Weil sei glaubt, mit ihrem Gesang bei den Menschen Erfolg zu haben, nimmt sie an einem Casting teil, wird jedoch wegen ihres exotischen Aussehens rüde abgebügelt.
Gleichzeitig stolpert sie durch ihr befremdliches Verhalten von einem Fettnapf in den nächsten, wird zudem von der Ausländerpolizei gesucht, taucht in einem Zirkus unter und riskiert dort ihr Leben um finanziell zu überleben.
Als „Klotz am Bein“ erweist sich bald der ihr gefolgte Ameisenfreund, der seine Favoritin mit naiv-pfiffigen Mut und dem Wunsch nach eigener Vergrößerung schwer nervt. Diesmal gelingt das Experiment des Professors nur unvollkommen: der Freund hat eine Behinderung, so dass Agapanta große Mühe hat, ihn wieder seelisch aufzubauen..
Zusätzlich gerät der Ameisenhügel durch ein geplantes Bauprojekt in allergrößte Gefahr: Agapanta muß sich zwischen Karriere als Mensch oder Engagement für ihr Volk entscheiden, weiß nicht mehr ein noch aus. Da rettet sie die Solidarität ihrer Freunde – u.a. der knorrige Messerwerfer vom Zirkus, und die „dummen“ Clowns – sowie die „Mutter der Ameisennation“ mit einer atemberaubenden Luftnummer ihrer königlichen Flugstaffel, die ausweglose Situation zu meistern.
Dem Autor ist es neben der sozialen Komponente – Migrantin schlägt sich mit behindertem Freund durch, vergisst Herkunft nicht – um die Sicht einer Fremden auf alltägliche Dinge und Verhaltensweisen gegangen, wobei die Normalität oft überraschend absurd daherkommt.
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